Die neuen Trendhunderassen
Der Trend bei Hundehaltern entwickelt sich aktuell klar in die Richtung kleinerer Rassen. Sie sind in der Stadt besser zu halten und ersetzen mental auch mal Kinder oder Partner.
Vor allem halten sich jüngere Singlefrauen gerne einen kleinen Trendhund. Er gilt in gewisser Weise auch als Statussymbol.
Von knuddelig bis intelligent
Der agile Jack Russell Terrier ist nach wie vor bei eher sportlichen Menschen angesagt. Man kann mit ihm wunderbar spielen, toben und laufen, ohne dass er dabei schnell müde wird. Man kann ihm viele Kunststücke beibringen, da er äußerst aufnahmefähig und intelligent ist.
Ebenso intelligent und munter, aber um Einiges geduldiger und ruhiger kommt der Mops daher. Er ist ein wahrer Gemütshund, in hohem Maße kinderlieb und liebt meist viele Streichel- und Krauleinheiten. In der Modebranche sieht man ihn vermehrt in Katalogen oder sogar auf Modeschauen.
Revival der 50er
Gerade weil die Mode wieder einen Schritt zurück geht, entwickelt sich auch zunehmend sichtbar der Hundetrend in diese Richtung. So hat auch der Fox Terrier die Chance auf ein Comeback. Das Gleiche geschieht mit dem Dackel, der sich auch wieder zunehmender Beliebtheit erfreuen darf.
Wie wird der Hund zum Trend?
Neben der Präsenz in Modejournalen und auf Plakaten orientieren sich Hundekäufer bisweilen auch gerne an den Promis. So haben sich beispielsweise Jette Joop, die Schauspielerin Tori Spelling und der Modedesigner Valentino für die Haltung von Möpsen entschieden und zum Image der Tiere beigetragen.
Ein Trendhund entsteht aber auch durch das Einsetzen in Tierfilmen. Zu Zeiten von Lassie waren Hunde der Rasse Collie Rough hoch im Trend. Durch den Familienfilm Beethoven gewann der Bernhardiner wieder an Beliebtheit und der Film 1001 Dalmatiner von Walt Disney brachte die Dalmatiner wieder in Mode.
Auch bei der Wahl eines Trendhundes zu beachten!
Wenn man sich für die Haltung eines Hundes entscheidet, sollte man den Alltag mit einkalkulieren. Denn jeder Hund, ob groß oder klein, braucht ein gewisses Maß an Fürsorge und Aufmerksamkeit.
Er macht nicht nur Freude, sondern auch Arbeit. Wer sich sicher ist, die damit verbundenen Tätigkeiten gerne auszuführen, trägt dazu bei, dass der Vierbeiner nicht schon nach wenigen Monaten ins Tierheim muss.

29. Mrz, 2011 







