So schützen Sie ihren Hund vor Übergewicht
Ebenso wie beim Menschen, ist auch bei seinem treuesten Begleiter, dem Hund, eine negative Entwicklung der körperlichen Konstitution feststellbar. Auch wenn diese Feststellung nicht unbedingt neu sein dürfte, so werden doch die Fehlentwicklungen in Punkto Ernährung und Bewegung eins zu eins auf die eigenen Haustiere übertragen.
Gründe für Übergewicht beim Hund
Das wohl größte Problem, dass zum Übergewicht beim Hund führt ist die falsche Ernährung. In den meisten Fällen bekommen die Hunde zu viel und zu ungesundes Essen.
Das zweite große Problem ist die mangelnde Bewegung. Jeder Hund benötigt am Tag Auslauf. Die erforderliche Bewegungsmenge variiert je nach Hunderasse. Als Faustregel lässt sich aber sagen, dass eine Stunde Spaziergang über den Tag verteilt das absolute Minimum darstellt.
Zu beachten ist auch, dass gerade Rüden nach einer Kastration einen anderen Energiebedarf haben. Wer hier Übergewicht vermeiden will, muss auf ein Diätfutter umstellen oder die Futtermenge reduzieren.
Wie füttere ich richtig?
Um dem Hund eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu ermöglichen, ist es wichtig, dass ihm ein Futter zur Verfügung gestellt wird. Dieses Futter sollte er möglichst sein gesamtes Leben lang bekommen. Durch den Futterhersteller werden die rassespezifischen Tagesfuttermengen angegeben. Diese sollte dem Hund in zwei Mahlzeiten am Tag zur Verfügung gestellt werden. Also die Hälfte der Tagesmenge pro Mahlzeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Nass- oder Trockenfutter handelt.
Wer seinem Hund eine Belohnung oder Zwischenmahlzeit geben möchte, der sollte auf Obst (Äpfel, Birnen) und Gemüse (Möhren, Tomaten, Zucchini) zurückgreifen. Gelegentlich sollte dem Hund ein Kauknochen oder Ochsenziemer zum Training der Kaumuskeln zur Verfügung gestellt werden.
Was muss ich beim Futterkauf beachten?
Damit der Hund lange und gesund leben kann, sollte auf jede Gabe von Zucker verzichtet werden. Zucker hat auf den Organismus von Hunden einen ähnlich gesundheitsschädigenden Einfluss wie beim Menschen. Es ist also wichtig, dass die Zusammensetzung des Futters vor Kauf geprüft wird. Kein Hund braucht Zucker, damit ihm das Essen schmeckt. Einige Futterhersteller mischen aber gerne Zucker oder dessen Ersatzstoffe in das Essen, damit die Hunde sich an diesen gewöhnen. Das führt dann dazu, dass der Hund Futter eines anderen Herstellers ablehnt. Auch wenn es teurer ist, die Futtermittel der Markenhersteller sind auf ihre Inhaltsstoffe getestet und unterliegen strengen Qualitätsstandards. Auch sind die Inhaltsstoffe auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt.

01. Apr, 2011 







